Seeberger Salatkirmes - Woher kommt der Name?

Dass die Kirmes eigentlich das Kirchweihfest ist, dies natürlich auch in Seebergen, bedarf an dieser Stelle sicher keiner Erklärung. Zu erklären sei viel mehr, wieso diese schöne Tradition die Seeberger Salatkirmes genannt wird. „ Seeberger“ und „Kirmes“ ist wohl selbstredend.

Zu klären sei, wie kommt es zu dem Zusatz „Salat“. Für Eingeweihte eine einfache Erklärung. Werden doch im Allgemeinen in unserer Gegend die Kirchweihfeste im Herbst, und meist auch erst nach eingebrachter Ernte, gefeiert, so feiern immer die Seeberger  traditionsgemäß schon am ersten Juliwochenende eines jeden Jahres ihre Kirmes. Und da zu dieser Jahreszeit die Ernte des Grünen Salates im vollen Gange ist, kann man leicht verstehen, wie es zu dem Zusatz „Salat“ gekommen ist.

Dass die meisten Gemeinden Ihre Kirmestradition im Herbst feiern, obwohl ursprünglich die Kirchweihe sicher nicht immer im Herbst war, lässt sich auch leicht erklären. Im Sommer hatten die landwirtschaftlichen Gemeinden die meiste Arbeit auf den Feldern und somit nicht die Zeit zum Feiern. Dies wurde, wie schon oben erwähnt, nach der Erntezeit in den Herbst verlagert.

Warum nun die Seeberger  an das erste Wochenende im Juli halten, kann zwei Gründe haben.

Einmal, es wurde die Seeberger Kirmes in früheren Jahren  gemeinsam mit dem Schützenfest, welche normalerweise immer im Sommer sind, gefeiert. Was zur damaligen Zeit, um es mit heutigen Worten zu bezeichnen , das „Event“ des Jahres war.

Zum anderen gibt es die Vermutung, dass die Seeberger Kirchweihe damals tatsächlich am ersten Wochenende im Juli war, und die Seeberger allen zeigen wollten, dass sie es sich leisten können auch im Sommer in der Erntezeit ihre Kirmes zu feiern.

Wie dem auch sei, wir sind froh und stolz, dass es so ist, wie es ist, dass diese schöne Tradition über viele Jahre hinweg, auch mit Unterbrechungen, immer wieder weiter gelebt wurde und weiter gelebt wird und dass diese Kirmes mit dem Zusatz „Salat“ doch etwas Besonderes ist. In diesem Sinne hoffen wir, dass  noch in vielen weiteren Jahren im Juli zur Seeberger Salatkirmes gerufen wird:

 „14, 15, ..Kirmes“

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